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Manchmal verlieren wir im Alltag das innere Gleichgewicht
durch belastende Erlebnisse, anhaltenden Stress oder scheinbar grundlose emotionale Tiefs. In meiner Praxis begleite ich Menschen mit ganz unterschiedlichen Themen und Symptomen. Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht häufiger psychischer Belastungen, bei denen ich Sie therapeutisch unterstützen kann.
Vielleicht erkennen Sie sich in einem dieser Themen wieder. Und wenn Sie nicht genau benennen können, was Sie gerade fühlen oder brauchen ist das vollkommen in Ordnung. In einem unverbindlichen Orientierungsgespräch klären wir gemeinsam, was Sie aktuell bewegt und wie ich Sie bestmöglich unterstützen kann.
Wählen Sie das Thema, das Sie betrifft, ich begleite Sie mit Erfahrung und Einfühlungsvermögen, in meiner Praxis oder online.
Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
Haben Sie nach einem belastenden oder bedrohlichen Erlebnis das Gefühl, dass immer wieder in Ihrem Kopf auftaucht als wäre es gerade jetzt?
Vielleicht vermeiden Sie Orte oder Situationen, die Erinnerungen hervorrufen, schlafen schlecht oder fühlen sich dauerhaft angespannt und erschöpft?
Eine PTBS kann nach Unfällen, Gewalt, Missbrauch, plötzlichen Verlusten oder anderen extrem belastenden Erfahrungen entstehen.
Die Kernsymptome sind wiederkehrende Erinnerungen (Flashbacks, Albträume), Vermeidung, innere Unruhe und Übererregung sowie Veränderungen im Denken und Fühlen.
Oft entstehen Gefühle wie Schuld, Scham, innere Leere oder das Gefühl, sich selbst, anderen oder auch der Umgebung entfremdet zu sein.
In der therapeutischen Begleitung geht es darum, Sicherheit und Stabilität wieder aufzubauen und das Erlebte schrittweise zu integrieren.
Mit professioneller Unterstützung können Körper und Psyche lernen, sich zu beruhigen, und das Vertrauen in das eigene Leben kann wieder wachsen.
Ängste
Fühlen Sie sich oft unruhig oder besorgt, auch wenn eigentlich kein Grund zur Sorge besteht?
Vielleicht grübeln Sie ständig über mögliche Probleme, fühlen sich angespannt oder vermeiden bestimmte Situationen, weil Sie Angst haben, dass etwas Schlimmes passieren könnte?
Übersteigerte Ängste treten dann auf, wenn das innere Warnsystem überlastet ist. Sie äußern sich in anhaltender innerer Anspannung, kreisenden Gedanken, Schlafproblemen oder dem Bedürfnis, alles kontrollieren oder vermeiden zu müssen. Diese Ängste begleiten den Alltag oft still im Hintergrund und erschöpfen nach und nach.
In der therapeutischen Arbeit geht es darum, die Ängste zu verstehen, körperliche Signale wahrzunehmen und Strategien zu entwickeln, um die innere Anspannung zu reduzieren. So kann wieder mehr Sicherheit und Lebensfreude entstehen.
Panikattacken
Haben Sie schon einmal erlebt, dass Sie plötzlich von intensiver Angst überwältigt wurden – manchmal ohne ersichtlichen Grund, manchmal an einem Ort, an dem es schon einmal passiert ist? Vielleicht spürten Sie Herzrasen, Atemnot, Schwindel oder das Gefühl, die Kontrolle völlig zu verlieren?
Panikattacken treten entweder völlig unerwartet auf oder in Situationen, die bereits früher mit Panik verknüpft wurden. Der Körper reagiert mit einem intensiven Alarm, obwohl keine reale Gefahr besteht.
Nach einer Attacke entsteht oft die Sorge, dass es erneut passiert – die sogenannte „Angst vor der Angst“. Dies kann dazu führen, dass bestimmte Orte oder Situationen gemieden werden, und der Lebensraum sich mehr und mehr einschränkt.
In der Praxis geht es darum, das Zusammenspiel von Körper, Gedanken und Erinnerung zu verstehen und Schritt für Schritt wieder Vertrauen in die eigene innere Sicherheit zu gewinnen. So verliert die Panik ihre bedrohliche Macht und das Leben kann wieder freier gestaltet werden
Zwangsgedanken und Zwangshandlungen
Haben Sie das Gefühl, Gedanken oder Handlungen immer wieder ausführen zu müssen, obwohl Sie wissen, dass es eigentlich nicht nötig ist? Vielleicht kontrollieren Sie ständig, ob die Tür abgeschlossen ist, müssen sich die Hände in einer bestimmten Anzahl waschen, oder Sie müssen bestimmte Dinge in einer festen Reihenfolge erledigen? Manche Menschen erleben aufdrängende Gedanken, die sie quälen oder beunruhigen, und spüren den Drang, darauf zu reagieren, um sich zu beruhigen.
Zwangsgedanken und Zwangshandlungen können den Alltag stark einschränken und viel Kraft kosten. Zwangsgedanken sind wiederkehrende, aufdrängende Gedanken oder Bilder, die sich kaum kontrollieren lassen. Sie erzeugen Unruhe, Angst oder Schuldgefühle und je mehr man versucht, sie zu unterdrücken, desto stärker drängen sie sich auf.
Zwangshandlungen sind wiederholte Rituale oder Verhaltensweisen, die kurzfristig Entlastung bringen wie ständiges Kontrollieren, Händewaschen, Ordnungsrituale oder inneres Zählen. Langfristig verstärken sie jedoch den Kreislauf aus Angst und Zwang.
In der therapeutischen Praxis geht es darum, gemeinsam zu verstehen, wann und warum Zwangsgedanken und -handlungen auftreten. Wir entwickeln gemeinsam alternative Strategien, um diese Situationen zu regulieren und innere Sicherheit zurückzugewinnen. So kann wieder mehr Freiheit im Alltag entstehen, ohne ständig von Zwängen eingeschränkt zu werden
Depressionen
Erleben Sie gerade Phasen, in denen alles schwer erscheint – selbst kleine Aufgaben? Vielleicht fühlen Sie sich leer, erschöpft oder traurig, auch wenn nach außen alles normal wirkt. Oder „funktionieren“ Sie im Alltag wie gewöhnlich und fühlen sich innerlich leer und traurig? Depressionen können sich sehr unterschiedlich zeigen:
- Häufige Form: spürbare Niedergeschlagenheit, Rückzug von Menschen oder Aktivitäten, Interessenlosigkeit, Antriebslosigkeit, Schlaf- oder Appetitveränderungen.
- Hochfunktionale Form: äußerlich aktiv und leistungsfähig, innerlich jedoch erschöpft, leer oder belastet von quälenden Gedanken. Andere Menschen bemerken es oft gar nicht.
- Weitere Symptome können sein: Gleichgültigkeit, intensive Selbstkritik, Stimmungsschwankungen, Schuldgefühle, Hoffnungslosigkeit, geringes Selbstwertgefühl, mangelndes Selbstvertrauen, Gedankenkreisen, Konzentrationsschwäche oder Überempfindlichkeit.
Jede Erfahrung ist individuell.
In der therapeutischen Begleitung geht es darum, das eigene Erleben zu verstehen, Auslöser zu erkennen und behutsam Wege zu finden, wieder Stabilität, Klarheit und Halt zu spüren.
So kann nach und nach ein inneres Gleichgewicht entstehen – ein Raum, in dem Entlastung, Selbstverständnis und Zuversicht wachsen können, Schritt für Schritt, im eigenen Tempo.
Burnout
Spüren Sie, dass Ihre Leistungsfähigkeit schwindet, obwohl Sie sich weiter anstrengen?
Vielleicht fällt es Ihnen schwer, morgens aufzustehen, Entscheidungen zu treffen oder sich zu konzentrieren. Dinge, die früher leichtfielen, fühlen sich heute mühsam an – und selbst Erholung scheint keine Kraft mehr zu bringen.
Ein Burnout entsteht selten plötzlich.
Oft beginnt es mit großem Engagement, Verantwortungsbewusstsein und dem Wunsch, allem gerecht zu werden. Schritt für Schritt rückt dabei die eigene Regeneration in den Hintergrund.
Was zunächst nach Durchhaltevermögen aussieht, verwandelt sich langsam in eine tiefe Erschöpfung – körperlich, geistig und seelisch.
Viele Betroffene berichten von innerer Leere, Antriebslosigkeit, Gereiztheit oder dem Gefühl, „neben sich zu stehen“. Manches, was früher Freude bereitete, berührt kaum noch. Der Körper sendet Warnsignale – z. B. Schlafstörungen, Verspannungen, Kreislaufbeschwerden – und versucht damit, auf ein Ungleichgewicht aufmerksam zu machen.
Burnout ist kein persönliches Versagen, sondern ein Hinweis darauf, dass Grenzen lange überschritten wurden. Im therapeutischen Prozess geht es darum, wieder in Kontakt mit den eigenen Lebensrhythmen zu kommen, Prioritäten neu zu ordnen und den inneren Raum für Ruhe, Sinn und Lebendigkeit zu öffnen. So kann allmählich ein neues Gleichgewicht entstehen nicht durch Leistung, sondern durch Achtsamkeit und Selbstzuwendung.
Phobien
Gibt es Situationen, Tiere oder Orte, die bei Ihnen starke Angst auslösen, obwohl Sie wissen, dass keine wirkliche Gefahr besteht? Vielleicht vermeiden Sie bestimmte Wege, meiden Menschenmengen oder fühlen sich unwohl, wenn Sie in engen Räumen, in der Höhe oder in der Nähe bestimmter Tiere sind.
Phobien sind Ängste, die sich auf ganz bestimmte Auslöser richten. Allein der Gedanke daran kann körperliche Reaktionen hervorrufen: Herzklopfen, Zittern, Schwindel, Beklemmung oder das Bedürfnis, zu fliehen. Auch wenn Betroffene meist wissen, dass ihre Reaktion übersteigert ist, lässt sich die Angst in dem Moment kaum kontrollieren.
Oft entsteht eine Phobie aus einer früheren Überforderung oder einer plötzlichen Angsterfahrung. Das Nervensystem „merkt“ sich die Bedrohung und reagiert fortan mit Alarm, sobald etwas Ähnliches wahrgenommen wird. Mit der Zeit führt das Vermeiden der angstauslösenden Situation zu Erleichterung – und gerade dadurch verfestigt sich die Angst.
In der therapeutischen Begleitung geht es darum, das Erleben von Sicherheit wieder aufzubauen, den Körper schrittweise an neue Erfahrungen heranzuführen und die erlernte Alarmreaktion zu lösen. So kann Angst ihre übermächtige Form verlieren – und das Leben darf sich wieder öffnen, Schritt für Schritt, in einem Tempo, das trägt.
Lebenskrisen
Manchmal gerät das Leben aus dem Gleichgewicht durch Verlust, Trennung, Krankheit, berufliche Veränderungen oder innere Umbrüche. Was zuvor selbstverständlich schien, fühlt sich plötzlich fremd oder sinnlos an. Der Boden unter den Füßen wirkt unsicher, und vertraute Wege tragen nicht mehr.
Lebenskrisen gehören zum Menschsein. Sie zeigen sich oft in Phasen tiefer Erschöpfung, Unsicherheit oder Orientierungslosigkeit. Manche Menschen reagieren mit Rückzug, andere mit innerer Unruhe, Schlafstörungen oder dem Gefühl, sich selbst nicht mehr zu erkennen.
Häufig mischen sich alte Themen oder unbewältigte Erfahrungen in das aktuelle Geschehen und verstärken das Gefühl, die innere Mitte verloren zu haben.
Auch wenn eine Krise schmerzhaft ist, kann sie ein Wendepunkt sein: ein Innehalten, das Raum schafft für Neues.
Im therapeutischen Prozess geht es darum, das Erlebte zu verstehen, Gefühle zu ordnen und behutsam zu erkunden, was im eigenen Leben jetzt Bedeutung hat.
So kann aus der Unsicherheit allmählich ein neuer Sinn entstehen, echt und aus der eigenen Tiefe heraus.
Hochsensibilität
Fühlen Sie sich in großen Menschenmengen schnell unwohl oder erschöpft? Vielleicht reagieren Sie empfindlich auf laute Geräusche, grelles Licht und hektische Umgebungen? Oder spüren Sie die Stimmungen anderer Menschen so deutlich, dass es Sie innerlich mitnimmt?. Hochsensible Menschen nehmen mehr Eindrücke gleichzeitig wahr und verarbeiten sie intensiver.
Das Nervensystem reagiert feiner auf Reize, weil die „Filter“, die normalerweise unwichtige Informationen ausblenden, weniger stark wirken. Was für andere im Hintergrund bleibt Gespräche, Gerüche, Bewegungen, Spannungen dringt bei Hochsensiblen ungefiltert ins Bewusstsein. Das kann faszinierend sein, wenn es um Schönheit, Natur oder Begegnungen geht, aber auch überwältigend, wenn zu viele Reize auf einmal einströmen.
Viele hochsensible Menschen erleben dadurch schneller Erschöpfung, Reizüberflutung oder das Bedürfnis, sich zurückzuziehen. Manchmal führt das zu Selbstzweifeln als wäre man „zu empfindlich“ oder „nicht belastbar genug“. Doch Hochsensibilität ist keine Schwäche, sondern eine besondere Form der Wahrnehmungsfähigkeit.
In der therapeutischen Begleitung geht es darum, diese Feinfühligkeit zu verstehen und zu schützen, den eigenen Rhythmus zu finden und innere Grenzen bewusst zu gestalten.
So kann aus dem Gefühl der Überforderung eine Quelle von Tiefe, Empathie und Kreativität werden – und Hochsensibilität darf als Stärke gelebt werden.
Persönlichkeits- störungen
Persönlichkeitsstörungen
Fühlen Sie sich manchmal von Ihren eigenen Gefühlen überwältigt, reagieren stärker auf Situationen als andere oder geraten immer wieder in ähnliche Konflikte – sei es im Umgang mit Menschen, bei der Arbeit oder im alltäglichen Leben? Vielleicht erleben Sie intensive emotionale Reaktionen, Schwierigkeiten, sich auf Neues einzustellen, oder wiederholen Verhaltensmuster, die Ihnen selbst oder Ihrem Umfeld Herausforderungen bereiten.
Persönlichkeitsstörungen beschreiben beständige Muster des Denkens, Fühlens und Handelns, die deutlich von dem abweichen, was im Alltag als üblich gilt. Sie beginnen meist in der Jugend oder im frühen Erwachsenenalter und bleiben bestehen, wenn sie nicht bewusst wahrgenommen und bearbeitet werden.
Die Muster können sich zeigen in starker Empfindlichkeit, impulsiven Reaktionen, Überforderung bei Stress, oder Schwierigkeiten, flexibel auf neue Situationen zu reagieren. Somit betreffen sie sowohl den Umgang mit anderen Menschen als auch den Alltag, Aufgaben oder unerwartete Ereignisse.
Oft liegen den Mustern früher erlernte Strategien zugrunde, um mit Angst, Zurückweisung oder innerem Stress umzugehen. Was heute hinderlich wirkt, war früher ein Versuch, schwierige Gefühle zu bewältigen.
In der therapeutischen Begleitung geht es darum, diese Muster zu erkennen, ihre Auslöser zu verstehen und alternative Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. So kann allmählich mehr innere Stabilität, Selbstverständnis und Handlungsspielraum entstehen – und die Fähigkeit, auch herausfordernde Situationen gelassener, bewusster und selbstwirksamer zu meistern.
Somatisierungs- störungen
Somatisierungsstörungen
Haben Sie oft körperliche Beschwerden z.B. Schmerzen, Magenprobleme, Herzrasen oder Schwindel für die sich keine eindeutige körperliche Ursache finden lassen? Vielleicht fühlen Sie sich dadurch eingeschränkt, besorgt oder verunsichert, weil die Symptome immer wieder auftreten und Ihren Alltag einschränken und belasten.
Bei Somatisierungsstörungen handelt es sich um körperliche Beschwerden, die eng mit emotionalem und psychischem Erleben verbunden sind. Der Körper reagiert auf Stress, innere Konflikte oder seelische Belastungen, oft ohne dass eine organische Erkrankung vorliegt. Die Symptome sind real spürbar und beeinträchtigen das Leben, sie werden jedoch nicht bewusst „eingebildet“, sondern entstehen aus einer komplexen Wechselwirkung von Körper und Psyche.
Viele Betroffene berichten von ständiger Anspannung, Unsicherheit und dem Versuch, Symptome zu kontrollieren zu wollen. Das kann dazu führen, dass sich Sorgen, körperliche Reaktionen und innere Anspannung gegenseitig verstärken.
In der therapeutischen Begleitung geht es darum, den Zusammenhang zwischen Körper und Psyche zu erkennen, den Umgang mit Stress zu verbessern und Strategien zu entwickeln, die Symptome lindern oder deren Auftreten besser regulieren. So kann wieder ein Gefühl von Körpervertrauen, Sicherheit und Handlungsfähigkeit entstehen.
Einsamkeit
Erleben Sie Phasen, in denen Sie nur wenig oder gar keinen Kontakt zu anderen Menschen haben? Vielleicht fühlen Sie sich isoliert, verlassen oder sehnen sich nach Austausch, Nähe und Unterstützung.
Reale Einsamkeit entsteht, wenn der soziale Kontakt über längere Zeit kaum oder gar nicht vorhanden ist zum Beispiel nach Umzügen, Trennungen, Verlusten oder durch Lebensumstände, die Begegnungen erschweren.
Die körperlichen, emotionalen und mentalen Auswirkungen können spürbar sein: Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Antriebslosigkeit oder das Gefühl, abgekapselt zu sein.
Echte Isolation kann auch langfristig die Fähigkeit, soziale Kontakte aufzubauen oder aufrechtzuerhalten, beeinträchtigen.
Die Erfahrung zeigt: Menschen ziehen sich zurück, wenn sie überfordert oder unverstanden sind und genau das verstärkt die Einsamkeit.
In der therapeutischen Begleitung geht es darum, Möglichkeiten für Begegnung und Unterstützung zu erkunden, Strategien gegen soziale Isolation zu entwickeln und Schritt für Schritt wieder Verbindungen aufzubauen. So kann das Gefühl von Anschluss, Sicherheit und Zugehörigkeit wachsen und das Leben wird wieder spürbar lebendiger.
